Was meinen wir, wenn wir von ‚Entwicklung‘ sprechen: Welche historischen und politischen Kontinuitäten prägen Konzept, Diskurs und Praxis bis heute?
Ausgehend von der kolonialen Geschichte globaler Machtverhältnisse fragen wir, inwiefern sich koloniale Denkweisen, Hierarchien und Abhängigkeiten in der gegenwärtigen Entwicklungszusammenarbeit fortsetzen.
• Was bedeutet Partnerschaft unter ungleichen Machtbedingungen?
• Kann es echte Solidarität geben, wenn Ressourcen, Entscheidungsgewalt und Deutungshoheit ungleich verteilt sind?
• Wie kann eine machtkritische, solidarische Partnerschaftsarbeit aussehen?
• Welche Ansätze gibt es, um Entwicklungszusammenarbeit gerechter, reflexiver und dekolonial zu gestalten?
Referent*innen
Dr. Julia Schöneberg
Politikwissenschaftlerin und Soziologin und forscht zu Entwicklungstheorie und -politik
Dr. Julia Schöneberg, ist Politikwissenschaftlerin und Soziologin und forscht zu Entwicklungstheorie und -politik, Nachhaltigkeit und sozial-ökologischen Transformationen, sowie dekolonialen Perspektiven auf Wissen(schaft) und Pädagogik. Sie ist Gründerin der wissenschaftlich-aktivistischen Plattform www.convivialthinking.org.